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ISBN: 3-88606-624-X, Deubner ?,?? €

 

Auszug aus dem Buch

Smalltalk meistern

 

Schon der Gedanken daran, Smalltalk halten zu müssen, lässt einige Menschen erschaudern. Da­bei finden sich zahllose Gegebenheiten, einen Smalltalk zu führen. So z.B. nach der Begrü­ßung, auf dem Weg ins Büro, bevor das Ge­spräch beginnt, oder bei anderen möglichen Treffen.

Der Smalltalk soll eine gewisse Zeit überbrücken

(z.B. im Aufzug oder auf dem Weg in ein Büro). Er soll eine harmonische, positive Atmosphäre schaffen und die Möglichkeit bieten, den Ge­sprächspartner schon etwas kennen zu lernen. Gleichzeitig gibt er Ihrem Mandanten die Mög­lichkeit, sich zu akklimatisieren, sich also an die neue Umgebung zu gewöhnen, oder an die Raumtemperatur anzupassen.

Eher unhöflich ist es, direkt ins Geschäftliche einzusteigen. In vielen anderen Kulturen gilt das sogar als unhöflich und würde den Gesprächspartner vor den Kopf stoßen. Um eine harmo­nische Gesprächssituation aufzubauen, sind während des Smalltalks Diskussionen und Dis­krepanzen zu vermeiden.

Tipp:

Vermeiden Sie unbedingt sogenannte Tabuthemen, die sich nicht zum Smalltalk eignen. Dazu zählen Themen wie Krank­heit, Tod, Religion, Politik oder sexuelle Ansichten. Die klassischen Tabuthemen können Sie durch andere, unverfängliche Themen ersetzen. 

 

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So können Sie Ihren Mandanten fragen, ob er leicht zu

Ihnen gefunden hat. Da er ja vor Ihnen steht, hat er den Weg zumindest bewältigt. Sollte es Schwierigkeiten bei der Ausschilderung oder bei der Parkplatzsuche gegeben haben, ließe sich hierüber bereits sprechen. Erweiternd lässt sich über die Lage Ihrer Kanzlei reden, also über die Stadt oder das Viertel, in dem Sie sich niedergelassen haben. Schließlich geben auch die Kanzlei als solche, die Dekoration wie Gemälde, Mobiliar und weitere Ausstattung genügend Themen zum Smalltalk.

Dieser scheinbar belanglos geführte Plausch kann in seiner Wirkung sehr groß sein. Denn schon jetzt entscheiden Sie, ob Sie auf Ihren Mandanten sympathisch, überzeugend, glaubhaft oder zuverlässig wirken.

Lassen Sie nicht unberücksichtigt, dass auch Ihre Mitarbeiter dieses Bild prägen. Gerade dann, wenn sie Ihren Mandanten zuerst begrüßen oder in einem Wartezimmer platzieren. Etwas Small­talktraining zahlt sich zweifelsohne aus. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, dass die ansprechende Ausstattung Ihrer Kanzlei, des Eingangsbereichs, des Wartezimmers, der Toilettenräume ein Bild von Ihrem Arbeitsumfeld prägen und Rückschlüsse auf Sie bzw. Ihre Arbeitsweise zulassen.


Das Gespräch ist beendet, Ihr Mandant macht Anstalten, die Kanzlei zu verlassen. Geben Sie ihm die Garderobe zurück, gehen Sie mit ihm zur Bürotür und öffnen Sie diese. Ihr Mandant verlässt als Erster Ihr Büro. Dann nehmen Sie ihn an Ihre rechte Seite und begleiten ihn bis zum Empfang oder zum Ausgang. Fragen Sie Ihren Mandanten, ob Sie ihm ein Taxi rufen können.

Tipp:

Verabschieden Sie sich korrekt, mit festem Händedruck und aufmerksamem Au­genkontakt. So vermitteln Sie Ihrem Gast bis zum letzten Moment, dass Sie sich ge­nügend Zeit für ihn nehmen.

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Verabschiedung
 
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